Geschichte

Schule im Jahr 1911
„Waldschule“ im Jahr 1911

1899 wurde an der Ecke Waldstraße/Friedrichstraße die „Waldschule“ als Volksschule errichtet. Den Namen behielt diese Schule bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Nach der Zerstörung fast aller Schulgebäude durch Bombenangriffe wurde der Unterricht unter schwierigsten Verhältnissen in behelfsmäßig eingerichteten Räumen im Stadtgebiet erteilt. Nach den ersten Wiederaufbauarbeiten erhielt die Schule den Namen Pestalozzischule (Volksschule).

Nur wenige Jahre später – im 2. Weltkrieg – wurde die Schule fast vollständig zerstört.

Waldschule nach Luftangriff 1943
Waldschule nach Luftangriff 1943

Nachdem an dieser Schule ein Mittelschulzug (Realschule) eingerichtet worden war, führte dieser den Namen Pestalozzischule weiter, während der Volksschulbereich seit 1958 den Namen Brüder-Grimm-Schule erhielt. Im gleichen Jahr wurde die Albert-Schweitzer-Schule als Volksschule errichtet.
Die Pestalozzi-Schule hatte nach dem Krieg einen neuen Klassentrakt entlang der Beethovenstraße erhalten. Dieser musste wegen gravierender Bauschäden bereits 1963 wieder abgerissen und neu errichtet werden (Fertigstellung 1966).
Durch diese Maßnahme wurden Ersatzbauten notwendig. Daher beschloss die Stadt Neu-Isenburg als Schulträger, für den Realschulbereich neue Gebäude zu errichten. Dies geschah in der Buchenbusch-Siedlung. Die neue Schule erhielt 1968 den Namen Schule im Buchenbusch. Der Name Pestalozzischule wurde aufgegeben.

Pestalozzischule 1949 - Erster Bauabschnitt
Pestalozzischule 1949 – Erster Bauabschnitt

1970 wurde an der Brüder-Grimm-Schule und der Schule im Buchenbusch die Förderstufe eingerichtet. Darauf aufbauend erfolgte an der Brüder-Grimm-Schule schrittweise die Entwicklung eines Hauptschul- und Realschulzweiges.

Im Jahre 1992 wurde die Brüder-Grimm-Schule kooperative Gesamtschule. Sie führte seitdem aufbauend auf der Förderstufe einen Hauptschul-, einen Realschul- und einen Gymnasialzweig. Sie hat zur der Zeit etwa 850 Schüler.

Blick über den Schulhof
Blick über den Schulhof

Ab 01. September 2005 wurde die Förderstufe aufgegeben und es wurden Eingangsklassen in allen drei Schulformen gebildet. Das heißt, dass alle Schüler ab der 5. Klasse in einer drei Schulformen unterrichtet wurden.
Es folgte im Jahr 2007 der Beschluss, den gymnasialen Zweig auslaufen zu lassen. Die letzte Gymnasialklasse verließ 2010 erfolgreich die Brüder-Grimm-Schule.
Seit diesem Zeitpunkt ist die Brüder-Grimm-Schule eine reine Haupt- und Realschule.